Westmittelfranken (ots) – Nach umfangreichen Ermittlungen gelang es der Ansbacher Kriminalpolizei einen Drogenhandel per Post aufzudecken. Gegen einen Tatverdächtigen erging Haftbefehl.

Im Rahmen kriminalpolizeilicher Ermittlungen erlangte das für Betäubungsmitteldelikte zuständige Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei Kenntnis über einen Rauschgifthandel, welcher sich über dem Postweg zutragen solle. Im Rahmen weiterer polizeilicher Maßnahmen erhärtete sich der Tatverdacht gegen einen 33-jährigen Mann und eine 25-jährige Frau. Das Duo steht im Verdacht, sich Betäubungsmittel im Internet („Darknet“) bestellt und diese dann per Post geliefert bekommen zu haben.

Auf Anordnung der Ansbacher Staatsanwaltschaft wurden die Beschlagnahme von Postsendungen sowie die Durchsuchungen der Wohnungen des Duos in den Landkreisen Ansbach und Weißenburg-Gunzenhausen durchgeführt.

Hierbei stellten die Ermittler circa zwei Kilogramm Amfetamin, circa 300 Ecstasy-Tabletten und ein gutes Dutzend Marihuanapflanzen sicher.

Das Duo muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln verantworten. Der Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl gegen den 33-jährigen Mann.

Michael Petzold

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