Eine Frau lehnte den Heiratsantrag ihres Freundes ab, weil er ihr dabei „abgeschnittene Geschlechtsorgane von Pflanzen“ überreichte. Er: „Das sind doch nur Schnittblumen…“

MÜNCHEN (red) – Eigentlich wollte Hans Frödisch (28) seiner langjährigen Freundin Elena Högler (26) einen ganz besonderen Heiratsantrag machen. Nach einem romantischen Abendessen im veganen Restaurant bei Kerzenschein (kein Bienenwachs) brachte der Kellner den Strauß roter Rosen samt den Verlobungsringen an den Tisch und sang dabei „Ganz in Weiß“ von Roy Black für das Pärchen.

Als Elena jedoch den Blumenstrauß erblickte, schrie sie ihren Freund, der noch nie im Leben daran dachte, seiner Freundin überhaupt Blumen zu schenken, an: „Waaas! Warum schenkst du mir die abgeschnittenen Geschlechtsteile von Pflanzen?!?“ Dabei titulierte ihn die Botanik-Studentin als „Perversling“ der keine Ahnung von Pflanzen habe und ihr nur aus sexuellen Gründen die Schnittblumen geben wolle.

Die 26-Jährige klärte ihn auf: „Die Blüten dienen der Fortpflanzung der Pflanzen. Das sind ihre Geschlechtsorgane, quasi wie Penis und Vagina.“ Sie könne nicht verstehen, wie er das nicht wissen kann. „Das ist doch absolutes Gemeinwissen“, betont sie. „Ich werde doch garantiert niemanden heiraten, der zu dumm ist so etwas banales zu wissen.“

Der 28-jährige Wirtschaftsinformatiker versteht die Welt nicht mehr. „Als Veganerin isst sie ja auch nur tote Pflanzen, da habe ich mir doch keinen Kopf um die Blumen gemacht“, so Frödisch zum „Berliner Express“. Er habe ja sonst keine sehr große romantische Ader, erklärt er, „aber da denkt man, sie freut sich über die Blumen und dann sowas…“. Er will sich jetzt eine neue Freundin suchen, „vielleicht eine Metzgerstochter, die auch einen Sinn für ein klein wenig Romantik hat.“