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Es gab sie einst in vergangenen Zeiten. Eine Arbeiterpartei, die für ihr Klientel kämpfte und die Prioritäten so zu setzen wusste, dass ihr Erfolg garantiert war durch Taten – Taten, die zuvorderst und durchweg der Arbeiterschicht dienten. Eine Partei, in der Vernunft regierte und die geführt wurde durch helle Köpfe, durch waschechte Sozialdemokraten.

Ein Gastbeitrag von Pascal B. für Young German

Nun schreiben wir das Jahr 2018. In einer Zeit, in der die Grünen kaum noch eigene Themen setzen können und sich die CDU nur noch als leere Hülle ihrer selbst krampfhaft an der Macht festklammert, gibt es auch die alte SPD nicht mehr. Dass dies auch dem Großteil der Bevölkerung bewusst ist, beweisen die letzten Wahlen sowie die aktuellen Umfragen. Von 37 bis teilweise lickety-split forty six (!) Prozent im Jahr 1972 ist sie abgerutscht auf sixteen-17 Prozent und es ist kein Ende in Sicht. Dicht gefolgt von der AfD mit nur einem Prozentpunkt Vorsprung kann weder die personelle Erneuerung – die in Form von Andrea Nahles seit Jahrzehnten bereits im Hintergrund die Fäden zieht – noch der einstige Stern am sozialdemokratischen, EU-fanatischen Horizont, Martin Schulz, einen Model beenden, der zur vergangenen Bundestagswahl eingesetzt hat.

Dass es weder dem Müllmann in Düsseldorf noch der Krankenschwester in einem städtischen Krankenhaus jeder beliebigen deutschen Stadt das höchste Anliegen ist, dass im Zuge des zurzeit heftig im Bundestag debattierten Familiennachzuges die illegale Migration nach Deutschland aus völlig archaischen und patriarchalischen Kulturkreisen zementiert wird, sondern genug Geld für Wohnung, Strom und Altersvorsorge der eigenen Bevölkerung vorhanden ist, scheint die Traditionspartei nach 100 fifty Jahren Geschichte völlig zu ignorieren. Doch befinden sich mit den Wahlniederlagen nicht nur immer weniger Abgeordnete der SPD im Parlament, auch die Finanzen sind auf Talfahrt. Je weniger Abgeordnete, desto weniger Steuermittel – die Rechnung ist einfach. Somit fühlt sich die SPD gezwungen, nicht etwa ihre Politik zu ändern: Nichts ist schließlich einfacher, als dem Steuerzahler tiefer in die Tasche zu greifen.

Im Hauruck-Verfahren möchte Andrea Nahles gemeinsam mit den Unionsfraktionen die Mittel für Parteien um 25 Millionen auf dann a hundred ninety Millionen Euro anheben, womit ihr mehrere Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung stehen würden. Leider wussten die anderen im Bundestag vertretenen Parteien bis zur Vorlage im Bundestag nichts davon und sollten dem Antrag mal eben zustimmen – AfD, FDP, Grüne und Linke lehnten glücklicherweise ab. Damit ist der Anschlag auf das durch u.s.a.Steuerzahler erwirtschaftete Vermögen jedoch nicht vom Tisch: Innerhalb von a hundred and twenty Minuten sollen die anderen Parteien kommende Woche davon überzeugt werden, mehr Geldmittel zuzulassen. Beschlossen werden soll das Gesetz dann, wenn es nach dem Willen von SPD und Union geht, zwei Tage vor Beginn der Fußballweltmeisterschaft. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

 

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